
Der Autobauer Daimler fährt sein Engagement im Iran auf ein Minimum zurück und folgt damit dem Beispiel anderer deutscher Großkonzerne. "Die Politik der derzeitigen iranischen Führung gebietet es, unsere Geschäfte mit dem Iran auf eine neue Grundlage zu stellen", sagte Vorstandschef Dieter Zetsche am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Berlin. So werde sich der Stuttgarter Konzern von seiner Beteiligung an einer Tochter des Autobauers Iranian Khodro trennen. Zudem würden bis auf weiteres keine zivilen Trucks mehr an die Islamische Republik geliefert. Ein Komplett-Rückzug aus dem Iran ist nach Worten von Zetsche aber nicht geplant. Bestehende vertragliche Verpflichtungen würden erfüllt.
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