Die jüngsten Nachrichten aus dem Nachbarland Irak dürften den Machthabern in Teheran überhaupt nicht gefallen haben. Freie Wahlen unter internationaler Aufsicht mit 6000 Kandidaten, wohlwollend unterstützt auch von einem schiitischen Klerus, der selbst nicht direkt regieren will. Ein Irak, der sich endlich auf den Weg gemacht hat, zu einem demokratisch legitimierten, föderal strukturierten, multiethnischen Staat im Nahen Osten zu werden, lässt das Konzept einer als "islamische Demokratie" verbrämten Diktatur im klerikalen Gewand so überflüssig aussehen, wie es ist.
» Lesen Sie weiter auf welt.de