
Trotz der Feindschaft mit Israel sind die 20'000 Juden im Iran eng mit der Gesellschaft verwoben. Die grosse Mehrheit will in der islamischen Republik bleiben. Im ersten fahlen Morgenlicht kommt langsam Leben in die Yousef Abad Synagoge. Von aussen deutet nichts auf das imposante jüdische Gotteshaus im Zentrum Teherans hin. Es steht diskret hinter einer grauen Mauer. Etwa drei Dutzend Männer und eine Handvoll Frauen finden sich nach und nach zum Frühgebet ein; die meisten sind älter, nur ganz wenige junge Leute sind unter ihnen.
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