img
img
Info
img
x
img
img Ja img
img Nein img
img
img
img
img
Login
img
img img img
img
img
img EMail Adresse img
img
img
img
img Passwort img
img
img
img
img
img img img Immer automatisch einloggen
img
img
img img img
img
img Login img
img Abbrechen img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
Berlin 12:13 - Tehran 13:43 - Los Angeles 03:13 Dienstag, 07.02.2012
img
VERTRETER DES REGIMES IM IRAN SEHEN IHRE MACHT VON EXIL-IRANERN BEDROHT
Der Kampf gegen Freiheit
Der zukünftige Präsident der USA, Barack Hussein Obama, verkündet eine neue Strategie im Umgang mit den Machthabern im Iran. Er will durch Diplomatie die Unsicherheiten in der Welt in Bezug auf die Entwicklungen iranischer Atomanlagen beseitigen. Währenddessen scharren in Israel immer noch einige Hardliner mit den Füssen, weil sie keinen Gegner mit Atomwaffen in der Region neben sich dulden wollen. Es droht immer noch Krieg.

Gleichzeitig finden im Iran kontroverse Diskussionen auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen statt, so dass unter den Machthabern die Sorge aufkommt nicht nur das Ruder der Regierungsgeschäfte aus der Hand geben zu müssen, sondern auch ganz auf das seit 30 Jahren aufgepflanzte System verzichten zu müssen (siehe hier, hier und hier).

Zur Sorge treiben die Machthaber verschiedene Aktivitäten im Inland und im Ausland, die keinerlei militärische Neigung erkennen lassen und gerade deshalb gefährlich für das Regime werden können.

Frauenrechtlerinnen gehen von Haustür zu Haustür, um Unterschriften für verbesserte Lebensbedingungen für Frauen im Iran zu sammeln. Diese Aktionen werden zum Teil geduldet, zum Teil bekämpft. Das Regime schlägt vor allem mit Verhaftungen zu, wenn diese Frauen ihre Arbeit im Ausland vorstellen wollen.

Studenten setzen sich für die Unabhängigkeit ihrer Hochschulen ein. Sie wollen nicht einseitig indoktriniert werden. Sie plädieren dafür, auch Professoren zu hören, die andere Sichtweisen als die Regimetreuen vertreten. Letztes Jahr verhielten sich bei einer Rede des Präsidenten an einer Teheraner Hochschule an die hundert Studenten abweisend gegen Mahmoud Ahmadinedschad und verbrannten ein Bild von ihm. Ahmadinedschad ließ sich nicht beirren. Er fand auch Unterstützer. Vergangene Woche sollte Ali Chamenei, der geistliche Führer selbst, eine Rede vor Studenten halten. Die Sicherheitsdienste konnten nicht garantieren, dass sie dafür nur Anhänger des Regimes als Zuhörer herausfiltern können, somit wurde die Rede lieber abgesagt.

Die weiße Weste dient der eigenen Legitimation

Nichts fürchten die Machthaber im Iran mehr als Widerspruch, Kritik und andere Meinungen. Vor allem fürchten sie diesen Widerspruch, wenn er im Ausland bekannt wird. Man fürchtet mögliche Bevormundungsdiskussionen aus dem Westen. Das eigene, einmalige Konzept der Staatsführung ist andauernd Vorwürfen der etablierten Staaten ausgesetzt. Das Regime ist vor 30 Jahren angetreten, um einen schiitischen Gottesstaat als Vorzeigestaat für die Region und die ganze Welt zu etablieren. Da mag man gerne eine weiße Weste vorweisen. (siehe hier und hier)

Das Image scheint wichtiger als die Realität. Letzten Winter stiegen die Lebensmittelpreise enorm. In manchen Gegenden hatten die Menschen wenig zu essen und viel zu frieren. Die Regierung tat sich schwer die Situation zuzugeben, geschweige denn zu lösen. Dieses Prinzip der Ignoranz der eigenen Bevölkerung gegenüber zieht sich wie ein roter Faden durch viele andere Lebensbereiche.

Die „Kultur-NATO“ im Kampf gegen den Iran

Scharf und prompt reagieren die Vertreter des Regimes im Iran, wenn ihre Deutungshoheit über den Islam zu wanken droht. Immerhin trifft das ihre Legitimation, die auf dem Prinzip des Velayat-e-Faghi beruht. Da schielen die Prinzipienhüter ganz genau auf das, was im Iran aber insbesondere im Westen vor sich geht. Vor allem sind sie aber plötzlich an "Lösungen" interessiert.

Leute wie Ayan Hirsi Ali, Farah Karimi, Ehsan Jami, Kader Abdolah oder Mostafa Azmayesh werden argwöhnisch beäugt und unter der sogenannten Kultur-NATO subsummiert.

Diese "Kultur-NATO" hat angeblich den Auftrag der CIA die Bevölkerung im Iran zu unterwandern und einen Regime-Change von Innen herbeizuführen. Vor allem Kader Abdolah und Mostafa Azmayesh werden in einer Serie von Artikeln auf einer dem iranischen Geheimdienst zugeordneten Webseite ins Visier genommen.

Kader Abdolah lebt in Holland, wo er neben anderen Büchern den Koran in einer freien literarischen Übersetzung auf Holländisch veröffentlicht hat. Seine Sicht auf den Koran und das Regime im Iran gibt er in einem Interview auf Qantara.de:

"Wenn ich den Koran lese, lese ich ihn als ein altes, schönes, poetisches Buch, das von der Vergangenheit erzählt und von der Religion. Der Koran ist mir genauso viel wert wie die Bibel, beide gehören sie zu den schönsten Büchern der Welt. Das ist jedenfalls meine Meinung.

Aber wenn man dieses Buch dem heutigen iranischen Präsidenten in die Hand drückt, liest er es ganz anders. Er missbraucht es, um Gewalt zu rechtfertigen. Die iranischen Ayatollahs, die Imame, nehmen ein 1400 Jahre altes Buch zur Hand und lesen es als Gesetzbuch, mit dem sie nun Politik machen und das Land führen wollen. Und das geht ganz schrecklich schief!

Wenn man mit dem Koran ein Land regieren will, wird es die Hölle! Dabei kommt das heraus, was man jetzt im Iran beobachten kann."

Eine große Provokation für ein Regime, welches die Deutungshoheit des heiligen Buches für sich beansprucht.

Mostafa Azmayesh ist Religionswissenschaftler mit Wohnsitz in Frankreich. Er wird regelmäßig in der christlichen Tageszeitung Trouw, Niederlande, zu Themen des Islams und zur Islamischen Republik Iran zitiert und spricht in Fernsehsendungen, die im Iran ausgestrahlt werden, über den Islam, den Koran, spirituelle Lebensführung und über Gesellschaft und Politik im Iran. So hat er auch ein Thema, das im Iran aktuell diskutiert wird, aufgegriffen: "sind Steinigungen durch den Koran legitimiert oder nicht?"

Die Essenz seiner Ausführungen lautet: "Es gibt keinerlei Grundlagen Steinigungen als eine islamische Bestrafungsform aus dem Koran, der als feste Säule des Islams gilt, herauszulesen. Steinigungen werden im Koran als Strafe in antiken Gesellschaften erwähnt, die nicht an Gott glaubten und sie wurden von Tyrannen und Unterdrückern, die der herrschenden Klasse angehörten, durchgeführt. Wie ist es also möglich, dass jemand in der Islamischen Republik Iran aus eigenem Antrieb Steinigungen durchführen will?" Als Reaktion auf diese Sendungen haben die Ayatollahs Montazeri und Shirazi eine neue Fatwa zur Steinigung erlassen, welche die Position von Azmayesh unterstützt.

Unter den Anhängern der Prinzipientreuen und Hardlinern stößt das auf Unwillen.
Das Ministerium für Innere Sicherheit hat jetzt in dem oben erwähnten Artikeln einen ersten Warnschuss an Kader Abdulah und Mostafa Azmayesh, sowie ihre Unterstützer abgegeben.

Beispiele für den Umgang mit Gegnern

Der Verfasser der Artikel wendet Methoden der schwarzen Rhetorik an, um die Personen auf perfide Weise zu diskreditieren. Die Methode folgt einer Verknüpfung verschiedener zusammenhangloser Themen, wobei im Iran geltende moralische Maßstäbe zu Grunde gelegt werden, um eine Abwertung der Personen zu erreichen. Machen Sie sich selbst ein Bild von ihrer Vorgehensweise. Hier liegt die deutsche Übersetzung zweier Artikel vor:

"Politische Flüchtlinge in Holland müssen aus anderem Holz geschnitzt sein wie Touristen. Sobald sie in Holland bleiben wollen, zeigen ihnen die Beamten der Einreisebehörde Bilder von entblößten Frauen und Männern am Strand und stellen klar, dass die persönliche Freiheit durch das holländische Gesetz geschützt ist und dass niemand andere dafür kritisieren darf, wie sie sich anziehen oder schminken. Leute, die gerne in Holland bleiben wollen, sollten solche Regeln beherzigen.

In Holland ist alles erlaubt. Amsterdam, eine Großstadt in Holland, ist auch als ‚Sex und Drogen‘ – Paradies bekannt. Die jungen Mädchen in Holland schminken sich wie Huren, verbringen ihre Wochenendnächte in den Straßen, trinken Bier, nehmen Drogen zu sich, haben Sex mit Minderjährigen und laufen grölend wie Verrückte durch die Straßen. In ihrem Land werden sie vom Gesetz geschützt.

Holland ist anders. Nicht umsonst gilt Holland als Zentrum des Kampfes gegen den Islam und den heiligen Koran. Holland ist das Zentrum der Kultur-NATO gegen den Islam und das muslimische Gesellschaftssystem. Fitneh, der berühmte Anti-Islam Film, wurde in Holland produziert und dies ist nicht der einzige Anti-Islam Film, der dort gedreht wurde. Die Holländer sind vom Islam betroffen und fürchten sich davor. Sie projizieren ihre Angst durch all diese Filme und Bücher. Sie haben einige verirrte Muslime wie Ayan Hirsi Ali in ihren Reihen. Eine weitere Figur dieser verlorenen Muslime im Dienst der Kultur-NATO ist ein geflohener Terrorist, der unter dem falschen Namen Kader Abdolah bekannt ist. Er hat eine neue Version des Korans auf Holländisch geschrieben, mit neuen Suren für die moderne Welt. Hirsi Ali hat ihren Pakt mit ihrer Religion gebrochen, wurde in das holländische Parlament gewählt und wurde im Westen berühmt. Kader landete nicht im Parlament, aber er wurde ein sehr berühmter Holländischer Schriftsteller! Und er gewann 8 Preise für 8 Bestseller auf Holländisch.

Ein weiteres Beispiel in dieser Kategorie der verlorenen Iranisch-Muslimischen Dissidenten ist Mostafa Azmayesh, der sich selbst in der Wüste des Wissens Hollands als Islamwissenschaftler einführte. Und er erfindet neue Rechtsgutachten für die moderne Zeit!

Aber wer sind diese Leute? Wer unterstützt sie?

Mostafa Azmayesh ist ein Agent der Deutschen und Französischen Geheimdienste. Er produziert wöchentliche Programme voller Propaganda auf AFN und VOA, den beiden TV Kanälen, die von der CIA in den USA finanziert werden.

Kader Abdollah ist ein Ex-Kommunist, Mitglied einer illegalen Terroristenorganization - „Cherik e Faday“. Es ist erstaunlich, wie sich ein Kommunist wandeln kann. Jetzt wurde er zum „Übersetzer des heiligen Koran“. Aber in Holland ist alles möglich!

Die Masche dieser Verräter funktioniert nicht nur durch die finanzielle Unterstützung der Länder im Westen, sondern auch durch ein weiteres Geheimnis hinter ihrem Erfolg. Die erste Veröffentlichung von Kader gewann den ersten Preis der holländischen Literatur. Das Interessante dabei ist, dass er noch gar nicht das holländische Alphabet kannte! Azmayesh aber, der Autor von politischen und ideologischen Artikel in verschiedenen holländischen Printmedien, kann nicht mal ein einziges holländisches Wort sprechen!

Um den Schlüssel dieses Mysteriums zu finden, sollten wir auf die Besonderheiten der holländischen Kultur, die von Sex und Drogen geprägt ist, eingehen.

Lassen wir nicht außer Acht, dass die jungen Mädchen um die 13/14 Jahre alt in der frostigen Atmosphäre Amsterdams herausfinden, wie sie ganz leicht ihre Körper erwärmen können, indem sie Sex mit jedem haben, der ihnen nett erscheint. Der kurze Augenblick der Wärme, den sie bei den Männern erleben, ist leer und bedeutungslos. Es ist lediglich für einen Augenblick. Da gibt es keine lange und warme Beziehung in der Kälte von Amsterdam. Die Jungs hassen diese bedeutungslosen Beziehungen und werden homosexuell. Die einsamen und verlorenen holländischen Frauen wandern durch Straßen und Gassen und in den Parkanlagen. Die Glücklichen finden einen umherstreifenden Touristen oder einen Flüchtling, der Hilfe braucht, um den Weg zu finden oder für etwas anderes, um sich dann an seine Fersen zu heften und ihr Leben lang in seiner Nähe zu sein! Ohne Rücksicht darauf wer er wirklich ist, sei er auch ein Terrorist. Er ist gut, solange er ein Mann ist!

Kader Abdollah ist einer dieser Touristen, vielmehr, ein entflohener Terrorist. Er verließ seine Kameraden und entwischte nach Holland, als alle seine Freunde im Iran verhaftet und hingerichtet wurden. Es dauerte nicht allzu lange, bis die einsamen Frauen in Holland sich um ihn scharten und ihm Wort für Wort Holländisch beibrachten und seine Bücher Zeile für Zeile für ihn schrieben und ihm seine Socken und Unterwäsche Stück für Stück wuschen. Wir sollten den Antrieb und das Engagement der einsamen Frauen in Holland für einen entkommenen Terroristen, den sie zu einem berühmten Schriftsteller machten, nicht unterschätzen. Kader Abdollah ist nicht besonders intelligent; die einsamen holländischen Frauen sind sehr antriebsstark.

Kader Abdollah kümmert es nicht zu gestehen, dass er die holländische Sprache bei den einsamen Frauen in den Parkanlagen holländischer Städte gelernt hat.

Azmayesh hat kein Holländisch gelernt, aber er hat den holländischen Frauen wertlose Dichtungen der Troubadoure beigebracht. Er hat ein Ensemble aus einem Dutzend dieser Frauen aufgebaut und produziert CDs unter der Bezeichnung „Sufi-Musik“! Regelmäßig nimmt er sie für seine wöchentlichen Programme im AFN TV auf und zeigt sie den Menschen im Iran. Er unterlegt seinen Reden über den Islam und den Koran die Musik dieser Frauen!

Die Sache von Kader und Azmayesh bekommt mehr und mehr Raum in der sinnentleerten Kultursphäre Hollands. Kader umgibt sich mit einer Armee von alten Frauen zwischen 60 und 80 Jahren alt. Sie müssen sich alle an Kader Abdolah oder jemanden wie ihn heften. Sie sind verloren und brauchen Aufmerksamkeit. Die holländischen Männer interessieren sich nicht für sie. Wenn sich die jungen Mädchen in Amsterdam reihenweise in den Schaufenstern der Sex-Shops aufstellen, um ihren Körper zu einem günstigen Preis anzubieten, wie sollen die holländischen Männer die alten Frauen in ihrer Menopause beachten?

Die holländischen Frauen sind nicht gegen den Islam. Sie wissen nichts über diese Religion. Sie folgen Kader Abdolah, das ist alles. Wenn Kader Abdolah und Azmayesh sich mit anderen Themen beschäftigen würden, folgten ihnen die holländischen Frauen auch. Sie brauchen einen Schutzschirm. Wenn diese Flagge nicht wehen würde, hätten sie ihre Zeit der Einsamkeit in den Winkeln der verlassenen holländischen Parks verbracht. Sie hätten um ein gütiges und freundliches Lächeln der Touristen in Regen, Sturm und Schnee bitten sollen. Jetzt sind sie froh, sich im Schatten eines anderen zu sammeln! Und sie zerreißen sich gegenseitig durch Eifersucht und Spannungen. Alle zusammen haben sie Angst ihre Stellung einzubüßen, und sie kämpfen um ihr Glück. Sie hassen sich gegenseitig, währenddessen versuchen sie ihre Zuneigung für diese fremden, weggelaufenen Terroristen zum Ausdruck zu bringen! Sie schreiben Bücher und singen Lieder. Sie tun alles, um „ihre Männer“ zufrieden zu stellen, um ihr leeres Leben mit Sinn zu erfüllen. Die Energie der inneren Leere ist beachtlich!

Aber kann das Schicksal der islamischen Religion und des Korans den Händen einiger alter Frauen überlassen werden?

Die Regierung Ahmadinejad’s ist dabei den Thron der Macht abzugeben. Sie war nicht erfolgreich die Verschwörung der entkommenen Terroristen aufzuhalten. Die Muslime fragen, wie lange dieses schmutzige und dunkle Herz im Brustkorb der Kultur -NATO in Holland noch schlagen wird?"


Im zweiten Artikel wird der Warnton noch verschärft:

„Nach der Ermordung von Theo van Gogh, dem holländischen Filmemacher, der als Islam-Gegner auftrat, folgte ihm Geert Wilders, der auch der Führer der Holländischen Neo-Nazi Partei ist, und produzierte einen Anti-Islam Film. Er nannte ihn „Fitneh“ und spickte ihn mit Propaganda gegen den Islam und den heiligen Koran. Und jetzt schließt sich ein junger Iraner mit dem Namen Ehsan Jami, Wilders an, indem er seinen Film über den Propheten Mohammad zeigt. Obwohl er einmal ernsthaft von treuen Muslimen auf der Straße bestraft worden ist, setzte er seinen Weg gegen den Islam und die Muslime fort und sendete schließlich (am Montag 8 Dezember 2008) einen Teil seines würdelosen Films über das Leben des Propheten Mohammad im Fernsehen und im Internet.

Er hat in der Gemeinschaft der Muslime sehr großen Hass und Ärger gegen sich geschaffen. Tag und Nacht lebt er jetzt unter dem Schutz der holländischen Polizei, weil er um sein Leben fürchtet.

Eine weitere Iranerin, die in Holland lebt und gegen das Islamische System im Iran kämpft, heißt Farah Karimi. Sie war 4 Jahre lang im holländischen Parlament als Mitglied der grünen Partei. Sie ist mit Ayan Hirsi Ali zusammen direkt in Aktionen gegen die Islamische Republik Iran beteiligt.

All diese Leute sind auf direktem Konfrontationskurs mit dem Islam und den Muslimen, aber es gibt auch indirekte Aktivitäten, die sich gegen den Islam richten.

Der indirekte Kampf gegen Islam und den Iran wird im Rahmen kultureller Aktivitäten durch Verschwörer wie Kader Abdolah und Mostafa Azmayesh geführt.

Kader ist nicht wie Wilders oder Jami. Er kritisiert den Koran niemals offen, er sagt nur: „Meine Koranversion ist die richtige Version! Meine Version ist voller sanfter Verse“. Und Azmayesh sagt: „Meine Version des Islam ist die richtige Version! Meine Version schildert einen Islam ohne strenge Gesetze, wie Ghesas und Rajm (Steinigung).

Sie sind Teil der dunklen Armee der Kultur-NATO und sie führen Krieg gegen den Islam, den Koran und die Islamische Republik Iran. Ihre Zentren sind in Holland. Einige verlorene holländische Männer und Frauen helfen ihnen, ohne sich im Klaren zu sein, welche Konsequenzen ihr Tun hat. Wir hoffen sie werden bald aufwachen, bevor es zu spät ist und hoffentlich werden sie dieses gefährliche Terrain verlassen, um sich mit anderem zu beschäftigen."


Schließlich wird man deutlicher in Bildern und Worten:

img
Die Karikatur zeigt Ehsan Jami mit den großen Ohren, Kader Abdolah mit dem Schnauzbart und Mostafa Azmayesh mit der Brille. Die untergehenden Hände sollen wohl zu ihren Unterstützer gehören. Darunter findet sich folgende Warnung: ''Lernt von dem, was Ehsan Jami widerfahren ist und folgt nicht den Leuten, die den Ärger der muslimischen Bevölkerung anheizen. Steigt nicht auf ihr Schiff, sonst droht euch gleich ihnen der Untergang.''


Den Glauben aus den Klauen des Extremismus entreißen

Hier scheint sich etwas fortzusetzen, was mit Antritt der Regierung Ahmadinedschad im Jahr 2005 im Iran zu eskalieren begann. Wenig beachtet, schwelten im Iran hinter den Schlagzeilen über die Auseinandersetzungen um die Forschungen und Entwicklungen der IRI auf dem Feld der Atomenergie und den daraus resultierenden Spekulationen um Krieg, Themen der Legitimation des Regimes. Das Regime klammert sich nach 30 Jahren an seine Macht und an sein Fortbestehen. Es kämpft um seine Legitimation. Die Sufis im Iran wurden immer wieder im großen Stil attackiert, weil sie einen toleranten und friedliebenden Islam pflegen. Mostafa Azmayesh setzte sich als Vertreter des Nematollah Ordens im Ausland für die Rechte der Sufis im Iran ein und lenkte etwas mehr Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft auf die Machenschaften der Machthaber im Iran.

Dass das alles bei den Clans der Macht nicht auf Gegenliebe stößt, kommt in den Artikeln klar zur Sprache. Es ließe sich die Liste der unliebsamen Bürger im Iran über die Bahai, die Gewerkschaften der Busfahrer, der Lehrer, einzelner Volksgruppen wie den Balutschen oder den Azeri bis hin zu den Sunniten oder auch reformorientierten Politikern weiterführen.

Sie zeugt von einem sehr feindseligen Geist und von großer Angst unter den Machthabern dieser Tage im Iran. Sie drohen mit dem, was Ehsan Jami widerfahren ist, als er mit seiner Freundin auf offener Straße unterwegs war.

Der Journalist Aijaz Zaka Syed hat seine schweigenden Glaubensgenossen überall auf der Welt aufgefordert "den Glauben aus den Klauen des Extremismus zu entreißen."

Es wird Zeit diejenigen zu unterstützen, die ihre Stimme für Freiheit in einer von Dogmen, Fanatismus, Radikalität und Starrsinn geprägten Umgebung, erheben. Eine Freiheit, die durchaus regional und kulturell angemessene Züge tragen darf und nicht von westlichen Vorstellungen usurpiert sein muss. Es gibt viele Bewegungen und Menschen außerhalb und innerhalb des Irans, die sich Freiheit unter spezifisch iranischen und islamischen Bedingungen wünschen. Nur sie können einen neuen Iran schaffen. Aber der Westen kann sie unterstützen, indem er die Stimmen der freiheitsliebenden Iraner und Iranerinnen im In- und Ausland hört. Die Einschüchterungsversuche gegenüber den Freunden der Freiheit im Westen, die sich für Leute wie Kader Abdolah oder Mostafa Azmayesh einsetzen, brauchen ein deutliches Bekenntnis zur Abwehr jeglicher Angriffe von Seiten europäischer Sicherheitsorgane.

Wenn dann schließlich Dialoge mit einer neu etablierten iranischen Führung möglich werden, könnten die Gegner von Barack Hussein Obama, die ihrem neuen Präsidenten Blauäugigkeit in außenpolitischen Angelegenheiten vorwerfen, überrascht sein.

Letztenendes werden wir feststellen, dass die Gräben nicht zwischen Staaten, Nationen oder Religionen aufgeworfen sind, sondern zwischen dem Prinzip der freien selbstverantwortlich handelnden Individualität und dem Prinzip des Fanatismus und der Verfolgung von Partikularinteressen zum Schaden anderer, das sich in verschiedenen Gesellschaftsbereichen quer durch alle Lager weltweit eingenistet hat.


Von Helmut N. Gabel, Radio Flora, Hannover
img
img
img img img
img
Veröffentlicht:
Dienstag, 16.12.2008 , 08:03 Uhr
img
img img img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
img
Statistik
img
331 User online
img
0 Mitglieder
img
331 Gäste
img
Letzte Stunde
img
0 Mitglieder
img
2035 Gäste
img
Letzte 24 Stunden
img
1 Mitglied
img
37657 Gäste
img
img
img
img
Inhalt © 2000-2006 Iran-Now Network | ElysianWorld Application Server © 2006 Sherry & Minah | ElysianNights Layout © 2006 Sherry & Minah
img