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Berlin 13:10 - Tehran 14:40 - Los Angeles 04:10 Dienstag, 07.02.2012
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HEUTE IST ES WIEDER SOWEIT
Das iranische Neujahrsfest Nowruz
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Goldfische im Glas und Blumen sind zum persischen Neujahrsfest in der iranischen Hauptstadt Teheran ausgestellt. Die Iraner feiern Nowruz am 21. März. Traditionell kaufen sie zu diesem Anlass Goldfische, Grünpflanzen und Blumen. (Foto: AFP)
Das schönste und größte iranische Fest ist das Frühlings- und Neujahrsfest "Nowruz" ("der neue Tag"), dessen Wurzeln mindestens in die Zeit der Achämeniden zurückreichen. Dieses älteste und wichtigste, iranische Fest beginnt mit dem astronomischen Frühlingsanfang, der zugleich der Beginn des iranischen Kalenderjahres ist und nach gregorianischer (abendländischer) Zeitrechnung etwa auf den 20./21. März jedes Jahres fällt. Der eigentliche Höhepunkt des Festes ist der Zeitpunkt der Tag/Nacht-Gleiche ("Tahwil-e Sal"). Nowruz ist das am weitesten verbreitete, und farben­prächtigste der iranischen Feste, dass als Frühlingsfest auch in vielen Ländern der Region, wie Âzarbâican, Afghanistan, Tadschikistan, Pakistan, Irak, in den kurdischen Gebieten, in Üzbekistan, Kazakistan, Kirkizistan, Indien und in der Türkei, und sogar unter den iranisch-stämmigen Juden in Isreal, gefeiert wird.

Es ist eben das einzige Fest, das von allen Volksgruppen gefeiert wird und vielleicht deshalb, weil es einer vorislamischen Tradition entstammt, nicht einer einzelnen Religionsgruppe vorbehalten ist.

imgÜber den Ursprung des Nowruz gibt es unterschiedliche Meinungen: Altpersische Legenden erzählen davon, dass Gott den Menschen am ersten Tag des Frühlings erschuf. Am häufigsten wird aber seine Entstehung mit Jamshid, dem mythischen iranischen König, in Verbindung gebracht, wobei das Fest an die Himmelfahrt von Jamshid erinnern soll, für die er einen fliegenden "Wagen" von den Dämonen hatte bauen lassen; Dämonen, die er zuvor bezwang und in den Dienst der Sterblichen stellte.

Allerdings scheint Nowruz ursprünglich eher aus der Hirten- oder bäuerlichen Kultur, die den Übergang vom Winter zum Sommer verehrt hatten, entstanden zu sein: Fruchtbarkeits- und Erneuerungsriten können ohne Zweifel in manchen Bräuchen erkannt werden.

Zwölf Tage dauert das Fest. Am dreizehnten Tage des neuen Jahres, der als Unglückstag gilt, ziehen die Menschen in die freie Natur, und organisieren einen ausgiebigen Ausflug.

In der Sasaniden-Zeit (226-652 n. Chr.) wurde zwischen einem Klein-Nowruz (am ersten Tag) und einem Großen Nowruz (am sechsten Tag des Neujahrs) unterschieden. Erst später hat sich die Feier auf die heutige Länge von 13 Tagen ausgeweitet.

Im antiken Persien war der Kalender noch ohne regelmäßige Schaltjahre, sodass sich das Nowruz-Fest im Laufe der Jahre immer mehr vom eigentlichen Frühlingsbeginn entfernte. Man fügte dann etwa alle 120 Jahre einen dreizehnten Monat hinzu, um den entstandenen Zeitversatz wieder auszugleichen.

Im Jahr 467 nach iranischer Zeitrechnung (1006 n. Chr.), bzw. um dieses Jahr herum, wurde eine Kalenderreform, woran der berühmte iranische Dichter und Wissenschaftler "Omar Khayyam" maßgeblich beteiligt war, durchgeführt. Mit dieser Reform wurde der Nowruz auf den ersten Frühlingstag gelegt und Schaltjahre (etwa alle vier Jahre) eingefügt, um den Nowruz an den Frühlingsbeginn zu koppeln.

Seitdem ist der genaue Zeitpunkt des Jahreswechsels im Iran (der astronomische Frühlingsbeginn oder "Tahwil-e Sal") entweder am Nachmittag des letzten Tages des alten Jahres oder am Vormittag des ersten Tages des neuen Jahres (beide Teheraner Zeit)


Pischvaz-e Nowruz (Vorbereitungen für den Nowruz)

imgDie Vorbereitungen für den Nowruz beginnen eine Weile vor den Feiertagen. Obwohl es lokale Unterschiede gibt, bestehen einige Gebräuche überall. Schon fünfzehn Tage vorher wird das Fest vorbereitet: Weizen, das vorher in Wasser zum Keimen gebracht wurde, wächst auf einem Teller oder einer flachen Schüssel zu kleinen grünen Schösslingen (Sabze) heran.

Der Frühlingsputz ist der wichtigste Teil bei der Vorbereitung. Die Hausfrauen haben alle Hände voll zu tun. Beschädigte oder gebrochene Gegenstände müssen unbedingt entsorgt werden. Schöne Blumentöpfe am Fenster, und noch einige Winterfrüchte werden hier und dorthin gestellt, damit es überall schön ausschaut und nach Blumen und Zitrusfrüchten duftet.

Am Vorabend des letzten Mittwochs des Jahres (Charshanbe-Suri), beginnen die Feierlichkeiten. Auf freien Grundstücken oder in unbefahrenen Gassen wird ein kleines Feuer gemacht, über das Jung und Alt springen. Am letzten Freitag des Jahres findet ein Besuch der verstorbenen Verwandten auf dem Friedhof statt.

Am Vorabend des Jahreswechsels laufen die allgemeinen Bäder auf Hochtouren; Alle waschen sich unbedingt den Körper, damit sie den Jahreswechsel sauber erleben. Diese Körperreinigung ist sogar ein Ritual. Unter der Sasaniden-Dynastie, haben sich die Iraner, am Vorabend des Nowruz, nach einer bestimmten Ordnung, den Körper waschen müssen. Zusätzlich war es üblich, den Körper, am nächsten Tag, d.h. am ersten Tag des Frühlingsfestes, in fließendem Wasser, wie in Flüssen u. ä., zu waschen und einander mit Wasser anzuspritzen, damit der Körper von Sünden befreit wird und auch die Seelenqualen beseitigt werden. Solchen Bräuchen begegnet man im Iran noch immer in alten Volksgruppen, besonders am Hochland in den Gebirgen.

Noch immer ist es unter Nomaden und Dorfbewohnern üblich, die Festtags-, und Hochzeitswaschungen, nach bestimmten Bräuchen, in einem natürlichen Bach des Dorfes zu vollziehen.


Haji–Firuz (Nowruz–Botschafter)

imgEin noch am Leben erhaltener Brauch vor dem Nowruz, ist der Aufruf des Nowruz-Botschafters "Haji-Firuz". Das ist ein rot verkleideter Mann, mit einem "Kolah-Bughi" (langen Magierhut) am Kopf, mit schwarz gefärbtem Gesicht, der, von einer Straße zur anderen, mit einem "Dayere" (Tamburin) in der Hand fröhliche Lieder singt. Er bringt die Menschen zum Lachen und teilt mit jedem die gute Nachricht: Der Frühling kommt, man soll die Sorgen verjagen, den Kopf hoch halten und fröhlich sein:


Charshanbe Suri (Fröhlicher Mittwoch)

imgAm Vorabend des letzten Mittwochs des Jahres wird ein kleines Feuer gemacht, über das Jung und Alt springen. Dabei sprechen sie zum Feuer die Worte: „Meine Blässe (=mein Schädliches) möge dir gehören, deine Röte (=dein Gutes) mir.


Meine Blässe für dich,
deine Röte für mich,
meine Kälte ist dir,
deine Wärme ist mir.



Die modernen Wohnviertel Teherans bieten sich schlecht für diesen Brauch an. Aber in den Provinzstädten und auf dem Lande ist er noch immer lebendig.

Es gibt unzählige Bräuche für diesen Abend. Es gibt allgemeine Bräuche, die im ganzen Land bekannt sind und allgemein erhalten werden und viele lokale Glaubensbezogene, auch zum Teil Schamanistische Arten, die schon längst Tradition geworden sind.


In Schiraz

Am selben Abend gehen in Schiraz Leute mit einem Korb Salz umher und verkaufen es den Passanten gegen eine Handvoll Münzen. An diesem Abend wird auch die Zukunft gedeutet.

Hat man sich einen Wunsch ausgedacht, wird ein Schlüssel mit zwei Kerben auf die Erde gelegt; derjenige, der sich etwas gewünscht hat, lehnt das rechte Ohr gegen eine Mauer; und je nachdem, was er hört, erfüllt sich auch sein Wunsch.

Unter die Dachrinne des Hauses wird oft auch ein blauer Krug gestellt, und alle, die sich einen Wunsch ausgedacht haben, werfen irgendetwas in den Krug. Am nächsten Morgen nimmt ein kleines Mädchen die Gegenstände heraus und deutet sie.

Manche stellen sich, mit einem Schlüsselbund unter dem Fuß, an eine Straßenecke, und wünschen sich etwas. Sagt die erste vorbeigehende Person unaufgefordert ein gutes Wort, geht der Wunsch in Erfüllung. Man darf allerdings nicht vergessen, vorher den Schlüssel unter die Dachrinne zu legen.

Andere legen ein paar Münzen in einen Krug, der bei Sonnenuntergang mit den Worten von der Terrasse geworfen wird: "Mögen meine Schmerzen und Sorgen mit diesem Krug verschwinden!" Man darf sich allerdings dabei nicht umdrehen, sonst könnte ein Unglück geschehen.


In Isfahan

In Isfahan springt man über ein brennendes blaues Tuch und singt dabei ein paar Reime, die das Böse vertreiben sollen. Auch gibt es zum Teil noch den Brauch, dass sieben Frauen einen Topf mit Wasser füllen, das sie aus sieben Quellen geschöpft haben. Jede von ihnen wirft dann irgendeinen kleinen Gegenstand in den Topf. Über diesen wird ein metallener Teller gestülpt, der ein Erbgegenstand sein muss. Dann steckt man den Topf in den Ofen.

In der Früh des nächsten Morgens holen ihn die Frauen heraus. Die älteste setzt sich, stellt ihn zwischen ihre Beine, deckt ihn mit einem Tuch zu, zieht einen Gegenstand heraus, und hält ihn eine Weile in der geschlossenen Hand, einen Vers des "Hafez" zitierend. Dann öffnet sie die Hand, und gibt den Gegenstand dem Eigentümer. Je nach Aussage des Verses ist die Zukunft gut oder schlecht.


Sofre-ye Haft-Sin (Nowruz-Tisch)

imgWichtigstes Brauchtum sind die Haft-Sin ("Sieben-S"). Am Vorabend des Neujahrstages, brennt in jedem Zimmer des Hauses eine Kerze (Symbol des Lichts). Auf einem festlich gedeckten Tischtuch, der in manchen Familien am Boden liegt, oder auf einem Tisch, werden sieben Gegenstände ausgebreitet, die mit dem Buchstaben "S" (pers. Sin) beginnen: Sabze (Weizen- oder Linsensprossen), Samanu (eine süße Speise aus Weizenkeimen), Sir (Knoblauch), Serke (Essig), Somagh (saures Gewürz), Sib (Apfel) und Senjed (Mehlbeeren). Außerdem kommen Sekke (Münzen), häufig auch Sonbol (Hyazinthe) sowie Sepand (eine wilde Raute) – für den Weihrauch – hinzu. Zusätzlich werden ein Spiegel (Symbol für Glück), ein oder einige Goldfische, die in einem durchsichtigen Wasserkrug schwimmen, ein Stück Brot, bemalte harte Eier sowie Diwan-e Hafez (Gedichtband von Hafez), bei Zoroastriern eher das Awesta und bei Moslemen der Koran, gedeckt.

Die Jahreswende wird, besonders von Kindern, mit Spannung und Aufregung erwartet. Gleich nach der Ankündigung des Neuen Jahres, des "Tahwil-e Sal", beginnen alle Mitglieder der Familie, die sich zuvor gebadet und in frischen Kleidern um den Tisch versammelt haben, einander zu umarmen und ihre Glückwünsche auszutauschen. Die Älteren beschenken die Jüngeren. Alle Erwachsenen in der Familie versuchen auf jeden Fall den Kindern etwas zu schenken. Diese bekommen häufig Geld in Form von frisch gedruckten Geldscheinen oder heutzutage auch Spielzeuge. Wenn einer sich nichts Großes leisten kann, schenkt er den kleinen Kindern gefärbte Eier und jedem anderen Jüngeren Geldscheine mit nicht allzu großem Wert, aber auf jeden Fall frisch gedruckt. Neue Geldscheine für Nowruz zu drucken, gehört zu den Aufgaben der Nationalbank.

Besuche der Verwandten und Freunde und darauf folgende Gegenbesuche in den ersten zwölf Tagen des neuen Jahres, ist ein anderer schöner Nowruz–Brauch. Dabei werden die Ältesten in der Familie und im Bekanntenkreis zuerst besucht. Der Nowruz–Besuch ruft alle zur Versöhnung auf und bietet Gelegenheit zum Verzeihen an. Alle versuchen, die eventuell schlechte Vergangenheit ruhen zu lassen und einander wieder näher zu kommen.


Festmahle

Alle Familienmitglieder versammeln sich im Eltern- oder Großelternhaus zum Festabendessen. Frischer Weißfisch oder geräucherter Fisch mit Dillreis ("Sabsi-Polo ba Mahi") wird serviert. An dem Abend werden auch an die neuen Familienmitglieder (Braut oder Bräutigam) Nowruz-Geschenke ("Armaghan"), verteilt. Entweder eine Goldmünze oder etwas nach ihrem Wunsch oder Bedarf.


Audienz im Königspalast (Persepolis)

Die Achämeniden-Könige (559-330 vor Christus) feierten Nowruz vor allem in Persepolis, ihrer Hauptstadt, und viele Gelehrte sind der Ansicht, dass die Parade der Geschenk-Botschafter der verschiedenen Völkerschaften, wie sie auf den Reliefs der Apadana-Palastwände abgebildet sind, eine Nowruz-Zeremonie darstellt.

Der sechste Tag des Festes war der Große Nowruz. An diesem Tag kamen die Bevölkerungsgruppen in den Palast, um den König beglückwünschen zu können, und jeder konnte sein Festgeschenk persönlich erhalten.

Zeitgenössische Zeugnisse und auch Berichte aus der Frühislamischen Zeit bestätigen, dass die Sasanidenkönige (226-652 n. Chr.) sich der Nowruz-Feier und seinen farbenprächtigen Bräuchen und Zeremonien ausgiebig hingegeben haben. Einige von diesen Quellen neigen dazu, die Zahl sieben hervorzuheben: zum Beispiel wurden sieben Arten von Samen in kleinen Behältern als Teil der Riten und als Schmuck verwendet. Ein Brauch, der in den wenigen heute noch bestehenden Dörfern der Zarathustra-Anhänger im Iran noch beobachtet werden kann.


Der 13. Tag (Sizdah be dar)

imgZwölf Tage lang dauert das Fest. Mit dem dreizehnten Tag (Sizdah-be-dar) endet das Fest. Familien und Freunde treffen sich am "Sizdah be dar", manchmal in großen Gruppen, und verlassen die Stadt gemeinsam und gehen zum Picknicken aufs Land. Man nimmt die Sabze (Weizenkeimlinge) mit, die vor Nowruz gesetzt wurde und schon zu einem grünen "Teppich" herangewachsen ist, mit und wirft sie in der freien Natur weg, möglichst in einen Fluss.

So glauben sie nicht nur, den Frühling willkommen zu heißen, sondern damit auch das Böse, das der dreizehnte Tag mit sich bringen könnte, dort zu belassen, wo es kein Unheil anrichten kann und damit alles Übel vertreiben zu können.

Auf den Wiesen und in den Wäldern sieht und hört man den ganzen Tag lang, die Menschen fröhlich tanzen und musizieren. Junge Mädchen, die im heiratsfähigen Alter sind, singen, während sie Knoten in die Grashalme flechten, einem alten Brauch entsprechend, immer denselben Vers:


"Der dreizehnte draußen zu unserem Glück,
Und in einem Jahr
Für mich einen Mann
Und in meinen Armen ein Kind!"


Nachwort des Autors:

Ich musste mich bei der Erstellung dieses Textes leider beschränken. Aus der Fülle des Stoffes, habe ich nur das herausgeholt, was mir bedeutend erschien. Hätte ich versuchen wollen, alle Erzählungen und Bräuche zu bringen, die wir aus der Kulturgeschichte der iranischen Völker kennen, so wäre ein Umfang von gut hundert Seiten erforderlich gewesen.

Meine Darstellung mag subjektiv erscheinen, vor allem dort, wo die Sachverhalte selbst noch umstritten sind. Dies gilt leider für fast alles, was sich auf die Kulturgeschichte des Alt-Irans bezieht. Gleichwohl hoffe ich, wenigstens eine, in sich folgerichtige Gesamtheit von Nowruz entworfen zu haben.



Von Javad Parsay

Herr Mag. Javad Parsay ist Museumspädagoge in Wien und Mitglied in diversen internationalen Gremien und hat zahlreiche Studien über die iranische Kulturgeschichte veröffentlicht.



Anhang:

Im Iran sind drei unterschiedliche Kalender in Gebrauch: Im Alltag wird überwiegend der iranische Sonnenkalender verwendet. Die islamischen Feste richten sich nach dem Mondzyklus (islamischen Mondkalender). Im Geschäftsverkehr mit dem westlichen Ausland gilt der gregorianische (christliche) Kalender.

Das iranische Sonnenjahr erstreckt sich vom 21. März bis zum 20. März des darauf folgenden Jahres der christlichen Zeitrechnung. Da die islamisch-iranische Zeitrechnung mit der Übersiedlung Mohammads nach Medina (622 n. Chr.) beginnt, zeigt der iranische Sonnenkalender eine Differenz von 621 oder 622 Jahren zum christlichen Kalender.

Das islamische Mondjahr ist um 11 Tage kürzer als das Sonnenjahr. Es währt also nur 354 Tage, wobei elfmal in 30 Jahren ein zusätzlicher Tag eingefügt wird. Die zwölf islamischen Monate wandern somit durch den Jahreskreis. Da jeder islamische Monat mit dem ersten Sichtbarwerden des Neumonds am Abendhimmel beginnt, kann es zu regionalen Terminverschiebungen kommen.

Das Jahr muss um einen Tag verlängert werden, wenn der astronomische Frühlingsbeginn in den Nachmittag (Teheraner Zeit) des 366-ten Tages fällt. Dadurch gibt es in einem Zyklus von 33 Jahren 8 Schaltjahre, wobei ein Mal der Intervall statt 4 Jahre, 5 Jahre beträgt. Eine einfache Faustregel lautet wie folgt: Die Jahreszahl (Hedjri Shamsi) dividiert durch 33, wenn der Restwert 1, 5, 9, 13, 17, 22, 26 oder 30 beträgt, dann ist dieses Jahr ein Schaltjahr. Die genaue Berechnung der Schaltjahre über mehrere Jahrhunderte hinweg ist jedoch etwas komplizierter.


_________________________________________________________
© Javad Parsay / INN



Der Jahreswechsel in Deutschland ist in diesem Jahr heute um 18:32:12


Auch Iran-Now Network wünscht allen Menschen, die mit den iranischen Völkern Nowruz feiern wollen, ein wundervolles Nowruz-Fest. Auf dass Sie alle reich gesegnet sind mit Tanz, Musik, frischem Fisch und der Schönheit des knospenden Frühlings. Danke für Ihre Treue, Ihre Unterstützung und auch für Ihre Kritik.

Ihr INN Team
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Veröffentlicht:
Dienstag, 20.03.2007 , 16:20 Uhr
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